Intro

Die im Folgenden aufgeführte Literatur ist nach inhaltlichen Themen geordnet. Eine Unterteilung nach Büchern und Artikeln wurde hingegen nicht vorgenommen.

Unter ‚Allgemeines’ sind die von mir empfohlenen Veröffentlichungen (überwiegend Fachliteratur), die direkt etwas mit dem Thema zu tun haben, zusammengefasst. Einige der Fachbücher / - artikel sind sehr wissenschaftlich geschrieben, andere sind für ‚Laien’ etwas leichter verständlich bzw. lassen sich sehr gut lesen. Letztere sind mit einem Sternchen (*) versehen.

Unter der Rubrik ‚Außerdem zu empfehlen’ habe ich sowohl Fachbücher, die, wenn auch nur entfernt, etwas mit der Thematik zu tun haben und sich meist sehr gut lesen lassen (hier gibt es keine *), als auch vor allem Romane, die ich für lesenswert in diesem Zusammenhang betrachte. Hier sind außerdem sonstige mit dem Thema in Zusammenhang stehende ‚Medien’ aufgeführt.

Die anderen Rubriken (‚Sexuelle Gewalt’; ‚Essstörungen’) stehen zwar auch in einem unmittelbaren Zusammenhang, die Schriften beschäftigen sich aber meist nicht direkt mit dem Thema ‚Selbstverletzung’.

Die Rubrik ‚Eigenes’ beinhaltet sowie die von mir zu diesem Thema veröffentlichten Schriften als auch Kommentare.

Unter der Rubrik ‘Filme’ sind sowohl Spielfilme, die etwas mit dem Thema zu tun haben, aufgelistet als auch Empfehlungen für andere, meiner Meinung nach sehenswerte Filme.

Die Liste erhebt, auch wenn sie bereits recht umfangreich ist, keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist vielmehr eine Auswahl. Sie ist auch zur Ergänzung geeignet – also bei Tipps / Empfehlungen einfach eine e-mail schicken.

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 Allgemein

  • Brezovsky, P.: Diagnostik und Therapie selbstverletzenden Verhaltens, Stuttgart 1985
  • *Dr. Sommer-Team: Sich selbst verletzen, Bravo, 27.12.2000
  • Eckhardt, A.: Das Münchhausen-Syndrom, Formen der selbstmanipulierten Krankheit München / Wien / Baltimore 1989
  • *Eckhardt, A.: Im Krieg mit dem Körper.                Autoaggression als Krankheit, Hamburg 1994
  • Eckhardt, A.: Die heimliche Selbstbeschädigung (artifizielle Störung). Ansprache und Therapiemotivation. In: Saternus, K.-S. / Kernbach-Wighton,G. (Hrsg.): Selbstbeschädigung. Forensische Bewertung und Therapiemöglichkeiten, Lübeck 1996, S. 129-138
  • Eckhardt, A. / Hoffmann, S.O.: Dissoziative Störungen. In: Egle, U.T. / Hoffmann, S.O. / Joraschky, P.: Sexueller Mißbrauch, Mißhandlung, Vernachlässigung, Stuttgart 1997, S. 225-236
  • * Eckhardt, A. / Willenberg, H.: Ansprache und Therapiemotivation bei artifiziellen Störungen. In: Willenberg, H. / Hoffmann, S.O. (Hrsg.): Handeln - Ausdrucksform psychosomatischer Krankheit und Faktor der Therapie, Frankfurt 1997, S. 115-120
  • Gerisch, B. / Gaus, I.: Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt. Autodestruktivität und chronische Suizidalität, Vandenhoeck & Ruprecht Verlag, Göttingen 2001
  • * Haegele, A.: Erst Musik, dann das Messer, Der Spiegel, Nr. 5, 2001, S. 60-62
  • Hilsenbeck, P.: Autoaggression und Selbstverletzung. IN: Folgen der Gewalt – Dokumentation der Vortragsreihe, S. 104-129. HG.: Psychosoziale Frauenberatungsstelle donna klara e.V. Kiel
  • * Hirsch, M.(Hrsg.): Der eigene Körper als Objekt. Zur Psychodynamik selbstdestruktiven Körperagierens, Berlin / Heidelberg / New York 1989
  • Jantzen, W. / Salzen, W.v.: Autoaggressivität und selbstverletzendes Verhalten. Pathogenese, Neuropsychologie und Psychotherapie, Berlin 1990
  • Jones, A.B.: What is SIB. Healing Magazine. Helping America's kids overcome the pain of crisis - http://www.kidspeace.org/healing/Issue5/sib.htm
  • Kernberg, O.F.: Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus, 9. Aufl. Frankfurt a.M. 1996 (b)
  • * Klosinski, G.: Wenn Kinder Hand an sich legen. Selbstzerstörerisches Verhalten bei Kindern und Jugendlichen, Beck Verlag, München 1999
  • * Koch, S.: Wenn ich mich schneide, werde ich ruhig. Psychologie heute 25 (1998), H.9, S.10-11
  • Küchenhoff, J.: Selbstzerstörung und Selbstfürsorge, Psychosozial-Verlag, Giessen 1999
  • * Lehmann, P.-H. / Ullal, J.: Tibetische Medizin. Mit Feuer und Kraut gegen die Gifte der Seele. Stern- Magazin 40 (1987) H. 29, S. 38-50
  • Levenkron, S.: Der Schmerz sitzt tiefer. Selbstverletzung verstehen und überwinden, Kösel Verlag, München 2001
  • * Lummas, Gabi: Verschlossene Seele. Erfahrungen mit Selbstverletzungen, Rita Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 1999
  • * Lüders, M. / Heinzelmeier, B.: Love Parade für Allah, Die Zeit - Magazin 29, 1998, S. 12-19
  • Mühl, H. / Neukäter, H. / Schulz, K.: Selbstverletzendes Verhalten bei Menschen mit geistiger Behinderung. Ein Lehrbuch aus pädagogischer Sicht, Uni-Taschenbuch, Stuttgart
  • Pembroke, L.R. ( Hrsg.): Self-harm. Perspectives from Personal Experience, London 1994
  • Rohman, U.H. / Hartmann, H.: Autoaggression. Grundlagen und Behandlungsmöglichkeiten, 2. Aufl. Dortmund 1992
  • Rohmann, U.H. / Elbing, U.: Selbstverletzendes Verhalten. Überlegungen, Fragen und Antworten, Dortmund 1998
  • Sachsse, U.: Selbstbeschädigung als Selbstfürsorge. Zur intrapersonalen und interpersonellen Psychodynamik schwerer Selbsbeschädigungen der Haut. Forum der Psychoanalyse 3 (1987) H. 1, S. 51 - 70
  • * Sachsse, U.: "Blut tut gut". Genese, Psychodynamik und Psychotherapie offener Selbstbeschädigungen der Haut. In: Hirsch, M.(Hrsg.): Der eigene Körper als Objekt. Zur Psychodynamik selbstdestruktiven Körperagierens, Berlin / Heidelberg / New York 1989, S.94-117
  • * Sachsse, U.: Kommunikationsmechanismen bei selbstverletzendem Verhalten (SVV) - SVV als Kommunikation. In: Saternus, K.-S. / Kernbach-Wighton,G. (Hrsg.): Selbstbeschädigung. Forensische Bewertung und Therapiemöglichkeiten, Lübeck 1996(a), S. 103-116
  • Sachsse, U.: Symptomwandel als Zeichen der Progression in der Psychotherapie von Patientinnen mit selbstverletzendem Verhalten (SVV). In: Wenglein, E. / Hellwig, A. / Schoof, M. (Hrsg.): Selbstvernichtung: Psychodynamik und Psychotherapie bei autodestruktivem Verhalten, Göttingen 1996(b), S. 160-170
  • Sachsse, U.: Selbstverletzendes Verhalten. Psychodynamik - Psychotherapie. Das Trauma, die Dissoziation und ihre Behandlung, 4. Aufl. Göttingen 1997
  • Schleiffer, R.: Zur Funktion selbstschädigenden Verhaltens. IN: System Familie, Forschung-Beratung-Therapie, Band 11, Heft 3, Sept. 1998, S. 129-137
  • * Schmeißer, S.: Selbstverletzung - ein Tabu, Der Tagesspiegel (Berlin) 12.01.99, S.32
  • * Schmoll, D.: Vom symbiotischen Leib zum zerschnittenen Körper. Anthropologische und psychoanalytische Überlegungen zu einem Fall von offener Selbstbeschädigung, Fundamenta Psychiatrica 6 (1992) H. 4, S.180-189
  • Schneider, Anke: „…damit ich mich spüre…“ Zur Symptomgenese und Symptomspezifität Selbstverletzenden Verhaltens, Berlin 2004
  • * Schneider, W.: Spannungslöser und Signal: Das Janusgesicht der Selbstverletzung. Besser als jedes Medikament, SuchtReport, Nr. 4, 1999, S. 6-13
  • * Smith, G. / Cox, D. / Saradjian, J.: Selbstverletzung. ‚Damit ich den inneren Schmerz nicht spüre’, Kreuz Verlag Zürich 2000
  • * Teuber, Kristin: Ich blute also bin ich. Selbstverletzung der Haut von Mädchen und jungen Frauen, Pfaffenweiler 1998


Außerdem zu Empfehlen

  • Bilden, H.(Hrsg.): Das Frauentherapie Handbuch, München 1992
  • Botzki, C.: Suizid und Autoaggression. Analyse der Tagebücher Kurt Tucholskys mit dem Gottschalk-Gleser-Verfahren – Suche nach Hinweisen für den Selbstmord
  • Chodorow, N.: Das Erbe der Mütter. Psychoanalyse und Soziologie der Geschlechter, 4. Aufl. München 1994
  • Derschau, C.: So hin und wieder die eigene Haut ritzen, Maro Verlag, Augsburg (Gedichte)
  • Dörner, K. / Plog, U.: Irren ist menschlich. Lehrbuch der Psychiatrie / Psychotherapie, 8. Aufl. 1994
  • Flaake, K. / King, V. (Hrsg.): Weibliche Adoleszenz. Zur Sozialisation junger Frauen, Frankfurt a.M. 1992
  • Forrest, Emma: Skin, Frankfurt a. M. 2004
  • Freud, S.: Zur Psychopathologie des Alltagslebens, Frankfurt a.M. 1998
  • Geuter, U.: Borderline: Im Grenzland zwischen Neurose und Psychose, Psychologie heute, April 2001, S. 36-41
  • Green, H.: Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen, Hamburg 1978
  • Jelinek, E.: Die Klavierspielerin, Hamburg 1986
  • Kaplan, L.J.: Weibliche Perversionen, Hamburg 1993 (1991)
  • McCormick, Patricia: Cut. Bericht einer Selbstverletzung, 2. Aufl., Frankfurt a.M. 2004
  • Menninger, K.: Selbstzerstörung. Psychoanalyse des Selbstmords, Frankfurt a.M., 3. Aufl. 1989
  • Miller, Alice: Du sollst nicht merken, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 1983
  • Mitscherlich, M.: Die friedfertige Frau. Eine psychoanalytische Untersuchung zur Aggression der Geschlechter, Frankfurt 1985
  • Möbius, Dr. P.J.: Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes, aktual. Ausgabe, Bechtermünz Verlag, Augsburg 2000
  • Plath, Silvia: Die Bibel der Träume, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 1990
  • Plath, Silvia: Die Glasglocke, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 1997
  • Plath, Silvia: Die Tagebücher, Piper Verlag, München 1999
  • Schellenbaum, P.: Abschied von der Selbstzerstörung: Befreiung der Lebensenergie, 4. Auflage Stuttgart 1987
  • Schmidbauer, W.: Die hilflosen Helfer. Über die seelische Problematik der helfenden Berufe, 2. Auflage, Hamburg 1992
  • Schmitz, B. / Fydrich, T. / Limbacher, K.(Hrsg.): Persönlichkeitsstörungen: Diagnostik und Psychotherapie, Weinheim 1996
  • Seiler, S.G.: Die richtige Therapie finden. Ganzheitliche Methoden für Körper, Geist und Seele im Überblick, Rowohlt-Verlag, Reinbek 1998
  • Theweleit, K.: Männerphantasien, Frankfurt 1977
  • Wilhelm, K.: Das depressive Gehirn, Psychologie heute, Nr. 3, 1999, S. 26-31
  • Willenberg, H. / Hoffmann, S.O. (Hrsg.): Handeln - Ausdrucksformen psychosomatischer Krankheit und Faktor der Therapie, Frankfurt 1997

Fernsehsendungen

  • Dettmer-Finke, Reinhild: Wenn Frauen sich selbst verletzen – Der tiefe Schnitt, NDR, 24.01.1996
  • Sallwitz, Alexander von: Sich selbst verletzen, N3 - Ratgeber, 01.02.1995
  • Ernst, Andrea: Irre Frauen – Leben in der Psychiatrie, WDR, Herbst 1996

Außerdem

  • Ein Theaterstück zum Thema:

CUT – Schnitte unter der zweiten Haut

Regie: Alexander Gerner

19. – 21.11.1999 in München aufgeführt 


Sexuelle Gewalt

  • * Bange, D. / Enders, U.: Auch Indianer kennen Schmerz. Sexuelle Gewalt gegen Jungen. Köln 1995
  • Bange, D./ Deegener, G.: Sexueller Mißbrauch an Kindern, Weinheim 1996
  • Egle, U.T. / Hoffmann, S.O. / Joraschky, P.: Sexueller Mißbrauch, Mißhandlung, Vernachlässigung, Stuttgart 1997
  • * Enders, U. (Hrsg.): Zart war ich, bitter war's. Sexueller Mißbrauch an Mädchen und Jungen, Köln 1990
  • Hirsch, M.: Realer Inzest. Psychodynamik des sexuellen Mißbrauchs in der Familie, Berlin / Heidelberg / New York / London, 3. Auflage 1994
  • Trube-Becker, E.: Gewalt gegen das Kind. Vernachlässigung, Mißhandlung, sexueller Mißbrauch und Tötung von Kindern, Heidelberg 1987
  • * Wirtz, U.: Seelenmord. Inzest und Therapie, Zürich 1989

Essstörungen

  • * Bruch, H.: Der goldene Käfig. Das Rätsel der Magersucht, Frankfurt a.M. 1980
  • * Bruch, H.: Eßstörungen, Frankfurt a.M. 1991
  • Bilden, H.: Feministische Perspektiven in der Sozialpsychologie am Beispiel der Bulimie. In: Keipp, H.(Hrsg.): Zugänge zum Subjekt, Perspektiven einer reflexiven Sozialpsychologie, Frankfurt a.m. 1994
  • Stahr, I. / Barb-Priebe, I. / Schulz, E.: Eßstörungen und die Suche nach Identität. Ursachen, Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten, Weinheim / München 1995

Eigenes

  • Schmeißer, Sybille: Selbstverletzung. Symptome, Ursachen, Behandlung, Waxmann Verlag, Münster 2000
  • Schmeißer, Sybille: Selbstverletzung – ein Tabu. Ein neues Krankheitsphänomen unter jungen Frauen beschäftigt Wissenschaftler, Tagesspiegel Berlin, 12.01.1999
  • Stichwort zum Thema Selbstverletzung in: Pschyrembel – Therapeutisches Wörterbuch, 2. Auflage, Walther de Gruyter Verlag, Berlin 2000
  • Stichwort zum Thema Selbstverletzung in: Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch, 259. Auflage, Walther de Gruyter Verlag, Berlin 2001

Neben Interviews für Diplomarbeiten habe ich auch diverse Radiointerviews zu dem Thema gegeben und war auch zum Teil an der Gestaltung der Sendungen mitbeteiligt, hier eine Auswahl:

  • Sendung: Zeitpunkte, radio kultur, Berlin, 15.04.1999
  • Sendung Kompaß, Deutschlandradio Berlin, 27.08.1999
  • HR 2 2004

Daneben habe ich noch an dem Artikel in der Zeitschrift ‚Suchtreport’ mitgearbeitet, sowie bei der Recherche und Vorbereitung eines Theaterstückes mitgeholfen.


Filme

Hier gäbe es sicher einige Filme, die hinzuzufügen wären, da das Thema SVV auch immer mehr im filmischen Medium eine Rolle spielt. Ich erinnere mich an Tatort-Folgen, besonders beeindruckend ein ‚alter’ Tatort mit Inga Lürsen als Kommissarin, in der es um das Münchhausen-by-proxy-Syndrom geht, aber auch andere Tatort-Folgen oder Spielfilme, in denen sich- in der Regel junge Menschen – selbst verletzen. Ich habe allerdings nicht die Zeit, dies im Einzelnen noch einmal zu recherchieren und habe mich bei dem Update auf das ‚Wesentliche’ beschränkt. Wenn jemand jedoch genauere Infos hat (und ich kenne den Film und kann es somit verantworten), stelle ich zusätzliche Informationen gern auf diese Seite.

  • Die Klavierspielerin

Ö/F 2001, Regie: Michael Haneke, Darsteller: Isabelle Huppert, Benoit Magimel

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Elfriede Jelinek. Sehr eindrucksvoll durch schonungslose Offenheit und herausragende schauspielerische Darstellung. Im Film werden die seelischen Abgründe des menschlichen Seelenlebens einfühlsam dargestellt und schrecken zum einen ab, faszinieren aber zugleich.

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  • Female Perversions

USA 1996, Regie: Susan Streitfeld, Darsteller: Tilda Swinton, Amy Madigan

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch von der Psychoanalytikerin Louise J. Kaplan, welches in Deutschland unter dem Titel: ‚Weibliche Perversionen. Von befleckter Unschuld und verweigerter Unterwerfung’ erschienen ist.

Ebenso wie ‚Die Klavierspielerin’ zeigt dieser Film die ‚Abgründe’ der menschlichen Seele nach dem Leitsatz: Nichts ist so wie es zunächst scheint. Ich halte diesen Film ebenfalls für empfehlenswert, auch wenn es im Film zu einigen Widersprüchen kommt, die nicht aufgeklärt werden. Man merkt hier den Unterschied in der Filmgestaltung, was sicher etwas mit dem Land, in welchem der Film gedreht wurde, der Regisseurin und dem Zweck des  Films zu tun hat. Nichts desto trotz: die schauspielerischen Leistung von Tilda Swinton ist auch hier sehr eindrucksvoll, wenn auch einige Filmszenen mehr plakativ, wirken.

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  • Durchgeknallt

USA 2000, Regie: James Mangold, Darsteller: Angelina Jolie, Winona Ryder

Der Film basiert auf den Memoiren von Susan Kaysen, die im Film durch Winona Ryder dargestellt wird.

Hier merkt man eindeutig in welchem Land der Film produziert wurde... Meiner Meinung nach eine ziemlich verfälschte Darstellung der Realität in der Psychiatrie. Beide Hauptdarstellerinnen spielen zwar gut, aber der Film ist etwas zu reißerisch. Als Unterhaltungsfilm o.k., viele Leute waren von dem Film begeistert.

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  • Gestohlene Kindheit

GB 1998, Regie: Peter Kosminsky, Darsteller: Brooke Kinsella, Colin Salmon

Dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte, spielt in England, es geht um sexuellen Missbrauch. Das Thema wurde, soweit so etwas möglich ist, gut und einfühlsam dargestellt  - der Film geht an die Nieren. Der Film hat das Ziel, sich ins Kind hineinzuversetzen, was auch gut gelungen ist. „Der Film ist nicht nur eine bittere Zustandsbeschreibung, sondern ein regelrechter Elektroschock.“ (arte-tv.com)

Das betroffene Mädchen, Kerry, verletzt sich als Folge des Missbrauchs selbst.

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  • Schande

D 2000, Regie: Claudia Prietzel, Darsteller: Stephanie Charlotta, Imogene Kooge

Es geht um sexuellen Missbrauch, der Film beruht auch auf einer wahren Geschichte und zeigt sehr eindrucksvoll die Schwierigkeiten von Kindern, das Geschehen aufzudecken. Auch zeigt sich sehr deutlich, wie schwer der Umgang mit Verdächtigungen bzw. konkreten Vermutungen ist und der Druck, unter den betroffene Kinder kommen.

  • Liebe das Leben

F 1998, Regie: Erick Zonca, Darsteller: Elodie Bouchez, Natacha Régnier

Der Film hat, soweit ich mich erinnern kann, nichts mit direkter Selbstverletzung zu tun, aber meiner Meinung nach kommt hier die teilweise Selbstzerstörung sehr gut zum Ausdruck. Sehr guter Film.

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  • Das Fest

DK 1998, Regie: Thomas Vinterberg, Darsteller: Ulrich Tomson, Henning Moritzen, Thomas Bo Larson, Paprika Stehen

Das Fest ist der erste nach den Regeln des ‚Dogma 95’-Manifestes gedrehte Dogma-Film.

Einfach anschauen. Eindrucksvoll. Bedrückend.

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  • Between the Lines

USA 1997, Regie: Sophie Constantinou

Film, der in Deutschland beim Verzaubert-Filmfestival gezeigt wurde. Nur 21 Min lang, in Originalfassung. Weiß nicht, wo er noch läuft, aber

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  • Süsses Gift

F/Schweiz 2000, Regie: Claude Chabrol, Darsteller: Isabelle Huppert, Jaques Dutronc

Ein guter alter Psychothriller...langsam schleicht es sich heran. Hat nichts direkt mit SVV zu tun (soweit ich mich erinnere), zeigt aber gut die ‚Abgründe’ menschlichen Seelenlebens.

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